Ganztraubenpressung/ Qualität/ Maischegärung/ Individualität/ Verkauf/ Qualitätsweinprüfung
Selbstverständlich
halten wir auch beim Ausbau unserer Weine die
Richtlinien von Bioland (Biolandbetrieb Nr. 700171) ein. Teilweise gehen
wir sogar noch darüber hinaus.
Die meisten unserer
Trauben werden mit der Methode der Ganztraubenpressung
gepresst. Das bedeutet, dass die Trauben ohne vorherige Quetschung bei
geringem Druck gepresst werden. Dieses schonende Verfahren hat zur
Folge, dass der gewonnene Traubensaft nur einen geringen Anteil an
Fruchtfleisch und sonstigen Feststoffen hat. Das ist die Grundlage für
eine saubere Vergärung. Durch dieses Verfahren sind Zentrifugen bzw.
Filtrationen vor der Gärung überflüssig.
Zu
Gunsten der Qualität
reduzieren wir unsere Erntemengen je nach angestrebtem Weintyp, auf 4000 bis 7000 Liter/Hektar statt der
erlaubten 9000 Liter. Hierdurch erhalten unsere Weine bereits im
Weinberg entsprechend mehr Inhaltstoffe, damit wir auch in
weniger sonnigen Jahren ausreichend Intensität in unseren Weinen haben.
Unsere Rotweine werden noch nach alter Sitte, nämlich durch Maischegärung, gewonnen.
Dies gewährleistet einen individuellen Weinstil durch handwerkliche
Qualität.
Um etwas mehr Individualität
in unseren Weinen genießen zu können, verzichten wir weitestgehend auf
den Einsatz von gezüchteten Hefen zur Vergärung der Weine. Stattdessen
lassen wir unsere Weine mit den natürlichen Hefen entstehen.
Um dem Wein nicht zu viele Aroma- und Geschmackstoffe zu entziehen,
verzichten wir auf jegliche klärende Behandlungen des Weines. Da wir
unsere Weine oft nach längerer Reife verkaufen, brauchen
wir die natürliche Klärung nicht zu beschleunigen. Die Weine verbringen
eine lange Zeit auf der feinen Hefe (ähnlich wie Champagner...) während der
sich die Hefen von alleine absetzen können. Erst kurz vor der folgenden
Ernte werden die Weine abgefüllt.
Verkauft werden unsere Weine fast
ausschließlich unter der Qualitätsbezeichnung Tafelwein. Und dafür
haben wir unsere guten Gründe:
Diesem Naturprodukt Wein, welches so einzigartig und vielfältig sein
kann sollte unserer Meinung nach kein Maßstab angelegt werden, der
vorgibt,
wie er zu schmecken hat. Während des ganzen An- und Ausbaues achten wir
darauf, daß die ganze Lebendigkeit und Individualität der Sorten, der
Jahrgänge, der Lagen im höchsten Maße erhalten bleibt.
Deshalb verzichten wir auf die Qualitätsweinprüfung
durch eine amtliche Prüfungskommission. Diese Prüfung ist jedoch
Grundlage dafür, daß die Weine die herkömmlichen Qualitätsbezeichnungen
wie z. B. Kabinett oder Spätlese tragen dürfen. Deshalb sind unsere
Weine meistens als Tafelwein deklariert.
Einer anderen Prüfung unterziehen wir
uns allerdings gerne:
Das
ist die Prüfung durch Sie als Genießer.
Und
wenn unser Wein Ihrem Anspruch an Qualität gerecht wird,
dann freuen wir uns umso mehr.
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